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Schloss Libochovice

Schloss Libochovice
GPS: 50°24‘18.68“N, 14°2‘37.66“E
 

 
 

In der malerischen und romantischen Landschaft des durch die Berge des Böhmischen Mittelgebirges umsäumten unteren Egertals, an der Stelle einer früheren gotischen Festung befindet sich ein frühbarockes Juwel - das Staatsschloss Libochowitz (Libochovice). Um die Mitte des 16. Jahrhunderts ließen hier die Lobkowiczer ein Renaissanceschloss erbauen. Im 17. Jahrhundert brannte das aristokratische Prachtwerk aus und die neuen Besitzer beauftragten Antonio della Porta, einen der meistbeschäftigten Architekten und Baumeister seiner Zeit in Böhmen, mit der Erbauung eines majestätischen barocken Schlosses am Egerufer, das sein Aussehen bis heute behalten hat.

 

Der älteste erhaltene Teil des Schlosses ist die gotische Kapelle, das Interieur entspricht der Entwicklung des Adelsgeschlechts seit der Renaissance bis in das 20. Jahrhundert. Im Schloss gibt es viele  ursprüngliche Kachelöfen, einen orientalischen Salon mit chinesischen Vasen und japanischem Porzellan, ein barockes Schlafzimmer, eine Küche mit traditionellem Geschirr, eine ganze Reihe von Salons. Wohlbekannt ist die Sage vom hiesigen Zauberspiegel, der die Jugend zurückholt.

 

Vor der Hauptfront des sich mitten im Grünen befindlichen Schlosses befindet sich ein französisch geschnittener Garten. Von der anderen Seite ist das Schloss vom Schlosspark umgeben. Die Verbindung mit dem Innenhof erfolgt durch atypische Räumlichkeiten. Ein Krokodil liegt hier, das von einem der letzten Schlossbesitzer gefangen wurde, die Decken sind mit Muscheln aus dem Mittelmeer und aus dem Fluss Eger dekoriert. Um das ganze herum winden sich Reliefs mit verschiedenen Meeresungeheuern. Den Garten gestaltete nach den Plänen der italienischen Architekten der „Schöngärtner“ Jan Tulipán.

 

Die ganze Fläche wurde in regelmäßige Felder gegliedert, wo Beete mit den besten holländischen Blumen verschiedene Ornamente bilden. Es gibt hier auch zwei mit Statuen geschmückte Fontänen und viele andere, auch exotische Pflanzen, Sträucher und Bäume, die der Schlossbesitzer von verschiedenen Reisen nach Asien und Afrika mitbrachte. Das Schloss ist der Geburtsort des weltberühmten tschechischen Naturwissenschaftlers und Physiologen Jan Evangelista Purkyně. Dem bedeutendsten in Libochowitz gebürtigen Bürger wurde im Schloss eine eigenständige Exposition gewidmet.

 

 

Die Besichtigung dauert ca. 60 Minuten, die letzte Besichtigung beginnt eine Stunde vor dem Ende der Öffnungszeit, die Besucheranzahl in einer Gruppe beträgt mindestens 5 und höchstens 45 Personen.Die Gewächshäuser des Schlosses sind gelegentlich geöffnet. Möchten Sie einen längeren Spaziergang machen, dann sollten Sie die nicht weit entfernte Ruine der Burg Hasenburg (Hazmburk) mit herrlichen Ausblicken in die Landschaft besuchen.

 
Verantwortlich: Michaela Tobiasova
Entstanden / aktualisiert: 14.8.2013 / 14.8.2013

 

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