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Die uneinnehmbare Burg Hazmburk

Burg Hazmburk
GPS: 50°26‘2.74“N, 14°0‘53.83“E
 

 
 

Man sagt, falls der Berg Milleschauer (Milešovka) als König des Böhmischen Mittelgebirges gelten soll, dann muss die Burg Hasenburg seine Königin sein. Die Ruine dieser gotischen Burg auf einem aus der Ferne sichtbaren Basaltberg oberhalb der Gemeinde Klapay (Klapý) dreieinhalb Kilometer nordwestlich der Stadt Libochowitz (Libochovice) ist die Landschaftsdominante des unteren Egertals und für einige auch die Konkurrentin des sagenhaften St. Georgbergs (Říp).

 

Von der Burg erfahren wir bereits in der Dalimil- Chronik, doch Menschen lebten hier seit Urzeiten, was die zahlreichen archäologischen Funde bezeugen. Vom 14. bis 16. Jahrhundert war die Burg die Residenz des Adelsgeschlechts der Zajíc (Hase = tschechisch „zajíc“). Sie hat zwei typische Türme, den Weißen und den Schwarzen Turm. Sie war eine der größten und festesten Burgen ihrer Zeit und war praktisch uneinnehmbar. Alle Versuche, sie zu erobern, scheiterten.

 

 Der Burggipfel befindet sich in der Höhe von 418 m ü. d. M. Die Untere Burg dominiert der massive ovale Schwarze Turm, 25 Meter hoch, aus dunklem Basalt. Der Turm besitzt einen Durchmesser von neun Metern und hat zwei Meter dicke Wände. Der einen Meter höhere Weiße Turm mit Zinnen, der die Obere Burg dominiert, ist aus hellem Sandstein und wurde zugänglich gemacht. Im vorletzten Jahrhundert wurde die Burgruine zum Gegenstand des Interesses der tschechischen Romantiker, z. B. von Karel Hynek Mácha.

 

Auch weitere Künstler waren durch die vielen, mit der Burg verknüpften Sagen und Mythen inspiriert. Es kam hier aber auch zu vielen Naturkatastrophen. Die Burg Hasenburg (Hazmburk) kann man von drei Seiten erreichen – aus Libochowitz (Libochovic), aus Slatina und Klapay (Klapý), wo es hinter der Gemeinde unterhalb der Burg einen Parkplatz gibt. Von der Hasenburg aus bietet sich ein herrlicher Ausblick auf die Stadt Libochowitz (Libochovice), aber auch auf das gesamte untere Elbtal und das Egertal in der Ferne mit dem sagenhaften St. Georgsberg (Říp) und auf das hinreißende Panorama des Böhmischen Mittelgebirges. Wohl am schönsten ist die Burg im Frühjahr, wenn überall in der Umgebung die Aprikosenbaumgärten blühen.

 

 

 

Auf der Burg werden kleine Erfrischungen verkauft: Dosenbier, alkoholfreie Getränke, Oblaten. Unterkunft in der Nähe findet man in der Touristenherberge am Schloss Libochowitz (14 Betten), in Lobositz,Leitmeritz oder Raudnitz an der Elbe.

 

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung:

Das Staatsschloss Libochowitz mit einer wunderschönen Parkanlage, historisches Museum und Museum des böhmischen Granates in Trebnitz, die Stadt Budin an der Eger; ganz nahe dann: Slatina – Runddorf, gotische Kirche mit Renaissanceturm (von hier aus führt der kürzeste, jedoch nicht markierte Weg auf die Hasenburg), Klapay – gotische Kirche der Geburt des hl. Johannes des Täufers aus dem 14. Jahrhundert, Koschtialow – Überreste einer Burg aus dem 14. Jahrhundert, Naturschutzgebiet (Frühlings-Adonisröschen, Speierling u. a.), Trieblitz – Schloss mit dem Gemach der Besitzerin der hiesigen Herrschaft Ulrike von Levetzow, der letzten Liebe J. W. Goethes, barocke einschiffige Kirche des hl. Wenzeslaus aus dem 17. Jahrhundert, barocke Kapelle aus dem 18. Jahrhundert.

 
Verantwortlich: Michaela Tobiasova
Enstanden / aktualisiert: 14.8.2013 / 14.8.2013

 

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