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Lovoš und Oparno

Berg Lovoš
GPS: 50°31‘39.949“N, 14°1‘6.53“E
GPS: 50°32‘22.962“N, 14°0‘32.408“E
 

 
 

 

Eine natürliche Dominante der Stadt Lobositz (Lovosice) bildet der romantische vulkanische Kegel Lobosch (Lovoš), der sich zweieinhalb Kilometer nordwestlich der Stadt in eine Höhe von 570 Metern erhebt. Der Berg selbst besteht aus zwei Kegeln, einem höheren aus Basalt und einem niedrigeren aus Klingstein mit dem Namen Kibitschken (Kybička). I

 

n der Gegend wachsen wertvolle geschützte Pflanzenarten. Auf dem Gipfel steht eine touristische Hütte, von deren flachem Dach aus sich ein herrlicher Rundumblick auf das Böhmische Mittelgebirge öffnet. Das Gebiet des Hügels wird seit über einem halben Jahrhundert geschützt, heute als nationales Naturschutzgebiet. Es gibt hier einen fast zehn Kilometer langen Lehrpfad, der von der Kapelle in Malé Žernoseky, durch das Wopparner Tal bis zur Burgruine Wopparn und auf den Berggipfel Lobosch führt. Seinen altslawischen Namen erhielt der Berg wahrscheinlich vom Stamm der Lobosch, die die hiesige Gegend bewohnt haben sollen. Im Jahre 1756 ereignete sich hier auch ein Teil der Schlacht bei Lobositz, wo zwei dreißigtausendköpfige Armeen kämpften.

 

Das malerische Wopparner Tal (Oparenské údolí), durch das einer der Zugangswege zum Gipfel führt, ist ca. 6 km lang und zieht sich von Wellemin (Velemín) bis Klein Tschernosek (Malé Žernoseky). Wahrscheinlich bereits die alten Kelten und später auch die Slawen gewannen hier Quarzporphyr zur Herstellung von Mühlsteinen. Oberhalb des Tals stehen die Überreste der Burg Wopparn (Oparno). Sich auf dem steilen Bergkamm erhebend muss die Burg zur Zeit ihres größten Ruhms imposant ausgesehen haben. Sie entstand im 13. Jahrhundert und war eine der ältesten in der ganzen Region. Heute sind nur die Reste der Burgmauern übrig geblieben. Durch das Wopparner Tal verläuft heute eine 275 Meter lange Bogenbrücke als Bestandteil des letzten, durch das Landschaftsschutzgebiet des Böhmischen Mittelgebirg

 

 

Der Aufstieg auf den Berg Lobosch kann von vier Seiten in Angriff genommen werden. Die erste Möglichkeit ist, aus dem Wopparner Tal der gelben Markierung zu folgen, wobei die gelbe Markierung am Berghang des Lobosch auf die blaue Markierung trifft, der man dann weiter folgt. Die zweite Möglichkeit ist es, der blažen Markierung direkt aus dem Dorf Wopparn zu folgen. Die dritte Möglichkeit ist es, aus dem Dorf Bílinka ebenfalls der Alben Markierung, jedoch in Gegenrichtung, und dann der blauen Markierung zu folgen; dieser Weg ist auch für Geländewagen und Mountainbikes befahrbar (es gilt hier jedoch Kfz-Zufahrtsverbot).

 

Die vierte Möglichkeit ist der grün markierte Pfad aus Lobositz. Durch das Wopparner Tal und über den Gipfel Kibitschken führt auf den Berggipfel der Lehrpfad Lobosch. Im Landschaftsschutzgebiet des Böhmischen Mittelgebirges wird nicht nur gewandert, hier werden auch ganzjährig verschiedene Sportaktivitäten veranstaltet, so z. B. Laufen und Mountain- Bike-Fahren (besonders auf die Gipfel von Milleschauer und Lobosch). All das um den Titel des „Königs des Böhmischen Mittelgebirges“.

 
Verantwortlich: Michaela Tobiasova
Enstanden / aktualisiert: 15.8.2013 / 15.8.2013

 

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