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Aussichtspunkte und Ruinen des Böhmischen Mittelgebirges

Aussichtspunkte und Ruinen des Böhmischen Mittelgebirges
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Eine grandiose Szenerie öffnet sich bei der Anfahrt nach Lobositz (Lovosice) oder Leitmeritz (Litoměřice) aus südlicher Richtung. Über dem Elbtal erhebt sich die steile Kulisse der kegelförmigen Berge des Mittelböhmischen Gebirges, die eine märchenhaft dramatische Landschaft bildet. Die zerstreute Gruppe der früheren vulkanischen Gebilde hat etwas Mystisches in sich. In einem 76 km langen und 20 km breiten Gebiet entstanden hier im Tertiär Hügel, darunter auch der alleinstehende Berg St. Georgsberg (Říp), von welchen ganze 160 in den Reiseführern erwähnt sind.

 

Der einzige Achthunderter ist der Milleschauer (837 m). Der Aussage des deutschen Naturwissenschaftlers Humboldt zufolge hat man von seinem Gipfel einen der weltweit schönsten Ausblicke. Im Böhmischen Mittelgebirge finden wir auch weitere schöne Plätze, die reich an Aussichtsstellen und Denkmale aus alten Zeiten, Ruinen oder Festungen sind. Herrliche Ausblicke hat man z. B. vom Berggipfel Lobosch (Lovoš, 570 m) oberhalb der Stadt Lobositz (Lovosice), vom Rannayer Berg (Raná, 457 m) in der Nähe von Laun (Louny), vom Calvarienberg (Kalvárie, 239 m) in der Nähe von Groß Tschernosek (Velké Žernoseky), vom Aussichtsturm Aarhorst (Varhošť, 639 m) nördlich von Leitmeritz (Litoměřice) in der Nähe von Hlinay (Hlinná).

 

Dieser erhebt sich aus der Landschaft ungefähr auf halbem Wege zwischen Leitmeritz (Litoměřice) und dem Aussiger Schreckenstein (Střekov), hoch über dem Elbtal. Er bietet Ausblicke aus der Kategorie der „unvergesslichen“. Die Elbe windet sich darunter durch ein System von Krümmungen und ihr Strom lässt sich an acht einzelnen Stellen finden. Auf einen Teil des Elbtals kann man auch vom Aussichtsturm Ferdinandshöhe (Větruše) herabblicken, einer der unübersehbaren Dominanten Aussigs (Ústí nad Labem). Hinter Leitmeritz (Litoměřice) oberhalb von Triebsch (Třebušín) liegt der Kelchberg (Kalich, 538 m), auf dem die Überreste einer vom hussitischen Heerführer Žižka eroberten Burg stehen.

 

 Auch Koschtialow (Košťálov, 481 m) 5 km südwestlich von Lobositz (Lovosice) hat auf seinem steilen Felsengipfel die gleichnamige Burg mit einem Ausblick. Herrlich sind auch die Ausblicke vom Gedenkberg St. Georgsberg (Říp) und von der Burgdominante der Region, der Burgruine Hasenburg (Hazmburk). Diese Aufzählung ist jedoch keinesfalls vollständig.

 

Die einzelnen Aussichtspunkte und Ruinen sind zu Fuß erreichbar, man kann sie aber auch mit dem Auto, mancherorts auch mit dem Zug, dem Bus oder dem öffentlichen Nahverkehr erreichen. Eine der bekanntesten ist die sog. Doerell-Ausicht oder Výsluní, benannt nach dem Maler Ernst Gustav Doerell, der von dieser Stelle den romantischen Ausblick auf das Böhmische Mittelgebirge darstellte. Sie befindet sich über oberhalb des Elbtals an einem Kirchlein in der Gemeinde Dubice bei Aussig (Ústí nad Labem). Man kann sie auf dem markierten Wanderweg oder mit dem Nahverkehrsbus Nr. 4 aus Aussig (Ústí nad Labem) erreichen.

 
Verantwortlich: Michaela Tobiasova
Enstanden / aktualisiert: 15.8.2013 / 15.8.2013

 

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