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Der Fluss Eger (Ohře) – das Paradies der königlichen Fischerei

Fisch
www.crsusti.cz
 

 
 

Für die nordwestliche Region Böhmens hatte der Fluss Eger schon immer eine außerordentliche Bedeutung. Er bildet ihre natürliche Längsachse, die auch geologisch unterschiedliche Formationen voneinander trennt. Das Flussgebiet gehört in eine Region, die bereits vom Chronisten Cosmas als Gebiet der Provincia Lucensis bezeichnet wurde und schon immer zu den am dichtesten besiedelten Gebieten zählte.

 

Die Bedeutung des Fischfangs mit dem sagenhaften Reichtum an Fischen gab bereits mittelalterlichen Historikern einen Anstoß. Bereits der Chronist Balbín schrieb im Jahre 1679: „… der Lachs verlässt das Meer und kommt in die Flüsse und zieht bis in die Elbezuflüsse hinein, so auch in die Eger …“Auch heute kehrt der atlantische Lachs, ein edler Raubfisch, langsam in die Flüsse Nordböhmens zurück. Lachse wurden außer in Kamnitz (Kamenice) und Polzen (Ploučnice) auch im Egerzufluss Leibitschbach (Liboc) ausgesetzt.

 

Die Spezialität der Angler an der Eger ist jedoch das Fliegenfischen, und vor allem das Fangen von großen Bachforellen und Äschen. Das ist nichts Einfaches, denn die Fische haben hier im Fluss genug Nahrung. Ein Erlebnis für die Fliegenfischer sind aber auch die sehr schönen und kämpferischen Barben, allmählich setzt sich auch der Rapfen durch. Fliegenfischen an der Eger – das ist eine Herausforderung. Die Eger ist ein Forellenfluss, kaum zu glauben aber, dass man hier zum Beispiel auch Zander fangen kann. Etwa diejenigen, die vom Hochwasser aus dem Nechranitzer Stausee geholt werden.

 

Zum Beispiel hat einer der Angler einen Streamer angebunden und daran gleich einen 110 cm langen und 13 kg schweren Zander gefangen. Und so betreten die Fliegenfischer an der Eger in ihren Wathosen immer weiter und tiefer den Fluss, bis zur Brust im Wasser suchen sie in ihren Kästchen nach den besten Exemplaren der Wasserflöhe, Larven oder Puppen der Köcherfliegen, aus welchen sie die meisten Köder auch in allerlei bunten Kombinationen selbst fertigen, und sich über die Aufregung über den Kampf mit einem, gerade heute erwarteten großen Fisch freuen. Das Flyfishing oder Fliegenfischen ist für so manchen Angler eine Art Lebensphilosophie. Und an der Eger kann man es mit Erfolg betreiben.

 

 

Der erste Abschnitt des Forellenflusses beginnt in Saaz (Žatec), wo sich auch zwei Wehre befinden, an welchen der Fischfang auch mit Zulassung für Gebiete außerhalb von Forellengebieten genehmigt ist, was in der Zeit der Schonung von anderen Revieren außerhalb der Forellengebieten ein ganz großer Vorteil ist. Der Flussboden ist steinig, stellenweise mit größeren Steinblöcken und vielen Algen. Es gibt hier sowohl Wildwasser und Stromschnellen als auch ruhige Ströme mit vielen Tiefen.

 

In den langsameren Flussabschnitten, in den Algen und an größeren Steinblöcken verborgen, gibt es Forellen, Äschen, Saiblinge, aber auch kleinere Hechte, Zander und Raubaale. Die Eger ist das Revier, wo die meisten Lachsfischtrophäen in ganz Tschechien gefangen werden! Am linken Ufer führt ein Feldweg von Saaz (Žatec) nach Stranná, Parkmöglichkeit in unmittelbarer Nähe des Flusses. Ein beliebter Ort ist auch Libotschan (Libočany) am rechten Ufer. Auch hier kann man das Auto stehen lassen. Vorsicht beim Waten, im Fluss gibt es auch tiefe Löcher, in welchen schon viele Fliegenfischer unfreiwillig baden mussten.

 

Forellenreviere (rote Markierung):

443 040 OHŘE 8 a

443 059 OHŘE 8 B

 
Verantwortlich: Michaela Tobiasova
Enstanden / aktualisiert: 15.8.2013 / 15.8.2013

 

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