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Zwei Schlösser in einer Stadt am Ploučnice

www.ceskesvycarsko.cz
GPS: 50°44‘31.309“N, 14°18‘38.079“E
 

 
 

Dreier Nachweise einer einzigartigen Renaissancearchitektur rühmt sich Bensen (Benešov nad Ploučnicí), eine von Wäldern umgebene Stadt an der Mündung des Flusses Bystrá, der in den Polzen (Ploučnice) einmündet, im Bezirk Tetschen (Děčín). Es handelt sich um den sehr bedeutenden Komplex von zwei getrennten, eigenständigen Schlössern – des Oberen und des Unteren Schlosses – und der angrenzenden Pfarrkirche der Jungfrau Mariä Geburt. Am Anfang des 16. Jahrhunderts entwickelte hier das protestantisme Meißener Adelsgeschlecht der Salhausener bedeutende Bauaktivitäten im Stil der sächsischen Renaissance.

Das Obere Schloss ist eine ursprüngliche Wartenberger Feste aus dem 15. Jahrhundert, die hundert Jahre später in ein zweistöckiges Schloss umgebaut wurde. An dem im Stil der sächsischen Renaissance erbauten Unteren Schloss steht die Grabkapelle der Salhausener mit wertvollen Renaissance-Grabsteinen. Sie hat Renaissancegiebel in Eselsrückenform und vor dem prismenförmigen Turm gibt es eine Fontäne mit gegossener Triton-Statue von Adriaen de Vries etwa aus dem Jahre 1600. Hier ist auch das Wappen der Salhausener mit der Jahresangabe 1578.

Im Oberen Schloss finden wir historische Tapisserien, im Unteren Schloss gibt es dann Mobiliar aus der Renaissance- und Barockzeit, Beispiele der Kücheneinrichtung aus dem 16.–19. Jahrhundert, die Einrichtung des herrschaftlichen Arbeitszimmers mit einem Exemplar der wertvollen Böhmen-Karte von Müller aus dem Jahre 1720, die frühere Waffenkammer mit Waffen aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges und im 1. Stock die Wohnräume des feudalen Besitzers, einschließlich Gobelins und wertvoller Gemälde, gravierten Glases und Intarsien.

Beide Schlösser grenzen an die Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert, an die Schlossobjekte schließen die früheren aristokratischen Häuser an, am Markt erhebt sich die Pestsäule aus dem Jahre 1742. Die einzelnen Schlossobjekte waren durch einen bis zur herrschaftlichen Empore in der Kirche führenden, überdachten Gang verbunden. Der Marktplatz mit beiden Schlössern ist von eindrucksvoller Wirkung. Auch ein Spaziergang durch den Schlosspark kann begeistern.

 

Die Besuchssaison dauert vom 1. April bis 31. Oktober.

 

Dauer der Besichtigung:

I. Runde – Unteres Schloss – eigenständige Runde: ca. 50 Minuten

II. Runde – Oberes Schloss – eigenständige Runde: ca. 30 Minuten

 

Außerhalb der angeführten Zeiten ist das Objekt nur mit vorheriger Zustimmung der Verwaltung des Kulturdenkmals zugänglich. Das Areal (der Park und der Garten) sind ganztägig frei zugänglich.

 
Verantwortlich: Michaela Tobiasova
Entstanden / aktualisiert: 16.8.2013 / 16.8.2013

 

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