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Kulmer Denkmale werden bald 200 Jahre feiern

Schlacht bei Chlumec
www.ouchlumec.cz
www.usti-nad-labem.cz
www.napoleonske-bitvy-1813.cz
GPS: 50°41‘58.993“N, 13°56‘22.697“E
 

 
 

Heute blickt hier ein großer steinerner Löwe auf die Landschaft herab und in der Umgebung sind überall Denkmale verteilt. Im Jahre 2013 werden es zweihundert Jahre sein, seitdem in der Umgebung von Kulm (Chlumec) in der Region Aussig im Jahre 1813 die nach Austerlitz zweitgrößte Schlacht der Napoleonischen Kriege in den böhmischen Ländern tobte. Nach der verlorenen Schlacht bei Dresden zogen sich die Alliiertentruppen in das böhmische Inland zurück.

 

Der französische Kaiser Napoleon I. Bonaparte erhielt so die Gelegenheit, Böhmen zu besetzen. Unter der Führung von General Vadamme wurden dreißigtausend Soldaten entsandt, um die sich zurückziehenden Alliierten zu verfolgen, abzuschneiden und zu töten. Im August 1813 ereigneten sich die Schlachten bei Priesten (Přestanov) und Kulm (Chlumec). Die Kämpfe wurden auch vom preußischen König Friedrich Wilhelm III. und vom russischen Zaren Alexander I. verfolgt.

 

An die Schlachtenerinnern zwei Denkmale, eines in Priesten (Přestanov) und eines am Fuß des Berges Horka. Die Auseinandersetzungen zwischen den Armeen erreichten ihren Höhepunkt im Herbst mit einer weiteren großen Schlacht bei Arbesau (Varvažov), und auch daran erinnern zwei Denkmale. Das erste aus dem Jahre 1817 erinnert an die Teilnahme der preußischen Heere an der Schlacht bei Kulm und das andere erweist Ehre dem Befehlshaber der österreichischen Division, dem General Hieronymus Colloredo-Mansfeld, der an der Seite von Marschall Karl Schwarzenberg an der Spitze der verbündeten österreichischen, preußischen und russischen Armeen den französischen Angriff in Böhmen abschlug.

 

Im Laufe der Zeit entstanden hier insgesamt zehn Denkmale und Gedenkstätten. Das größte von ihnen ist das sog. Jubiläumsdenkmal auf einem künstlichen Hügel mit Zugangstreppe. Auf einem massiven steinernen Sockel erhebt sich in die Höhe von 26 Metern ein hoher, nach oben schmaler werdender Zylinder mit einer Löwenstatue. Es ist der Stolz der Gemeinde und alljährlich werden dort Gedenkveranstaltungen abgehalten. Auf dem Feld hinter dem Berg  Horka finden wiederum Rekonstruktionen der bedeutenden Schlacht statt, und das auch in Anwesenheit der Repräsentanten der teilnehmenden Länder.

 

 

Die Gemeinde Kulm befindet sich an der Straße zwischen Teplitz und Tetschen, aus Aussig fährt hierher der Nahverkehrsbus Nr. 11 und auch webere Buslinien, aus Tetschen die Buslinie Nr. 445 und aus Teplitz und Aussig der Nahverkehrsbus Nr. 137. Der Zutritt zu den Denkmalen ist völlig frei, ohne jede Einschränkung.

 
Verantwortlich: Michaela Tobiasova
Entstanden / aktualisiert: 20.8.2013 / 20.8.2013

 

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