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Kloster Osek

Kloster Osek
www.osek.cz
www.hradosek.cz
GPS: 50°37‘15.069“N, 13°41‘41.748“E
 

 
 

Eine mehr als achthundertjährige Geschichte hat das herrliche Kloster des Ordens der Zisterzienser im erzgebirgischen Vorland, in Osek (Ossegg). Heute ist es ein kulturelles und touristisches Zentrum, das einen Einblick in die Geschichte ab der romanischen Zeit über die Gotik bis in den Barock vermittelt und einmalige kulturelle Erlebnisse in märchenhafter Umgebung ermöglicht. Das Kloster erlebte seit dem 12. Jahrhundert, als die Zisterzienser nach Böhmen berufen wurden, stürmische Zeiten des Aufschwungs wie auch des Niedergangs. E

 

s wurde von Militärtruppen angegriffen, von den Brandenburgern geplündert, von den Hussiten niedergebrannt. Im 15. Jahrhundert wurde es zerstört, die Mönche wurden meuchlings ermordet, das Vermögen wurde davongetragen. Im Jahre 1580 wurde es durch Rudolf II. aufgelöst, was der Papst für nichtig erklärte. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Dominium konfisziert, wobei das Kloster an die Zisterzienser zurückgegeben wurde.

 

Die Blütezeit seines Ruhmes war das 18. Jahrhundert, als es seine Barockgestalt erhielt. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde es bei einem Bombenangriff beschädigt. Nach dem Jahre 1945 erfolgte die Aussiedlung der deutschen Zisterzienser. Im Jahre 1950 errichtete der Staat hier ein Internierungslager für Mönche und Priester, die in die Gefängnisse und zur Zwangsarbeit in die Uranbergwerke gebracht wurden. Dann wurde das Kloster zu einem karitativen Heim für sog. Laienschwestern. Die Zisterzienser erlangten das Kloster nach dem Jahre 1989 zurück.

 

Im Juli des Jahres 1992 wurde der weltweite Verein der Freunde des Klosters Ossegg gegründet und das Kloster selbst wurde im Jahre 1995 zum nationalen Kulturdenkmal erklärt. Die Dominante ist die große Klosterkirche Mariä Himmelfahrt, eine ursprünglich romanische, dreischiffige Basilika, die im Stil des Hochbarocks umgebaut wurde. Mit einer Länge von 76 Metern gehörte sie zu den größten Ordensbauwerken in Böhmen. Der wertvollste Teil des alten Konvents ist der frühgotische Kapitelsaal  mit dem steinernen Lesepult.

 

 

Wie man dorthin gelangt? Das Kloster befindet sich in der Mitte der Stadt Osek an der Straße Dubí bei Teplice – Litvínov. Zugängliche Räume: Eingangsbereich – Informations- und Touristenzentrum, Galerie, Kirche, Kreuzgang, Kapitelsaal.

www.osek.cz

 

Zu den weiteren historischen Sehenswürdigkeiten gehört die unweit gelegene Riesenburg (Rýzmburk), die etwa 2 km oberhalb von Osek im Erzgebirge, am Gebirgspass zwischen dem Špičák und dem Stropník liegt; Einzelheiten zur Geschichte, eine Fotogalerie und eine virtuelle Besichtigung finden Sie unter

www.hradosek.cz.

 

Alljährlich finden in der Stadt jeweils am dritten Augustwochenende die „Ossegger Festspiele“ statt, die gemeinsam mit dem historischen Markt auf dem Gelände des Ossegger Klosters zu den größten Festen in der Region gehören.

 

 
Verantwortlich: Michaela Tobiasova
Entstanden / aktualisiert: 20.8.2013 / 20.8.2013

 

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